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Deine Meinung: Welcher Stadtteil ist der schönste in Hamburg?

Hamburch Digga

Wow was für eine Frage! Das polarisiert natürlich so richtig. So richtig typisch für Hamburg sind gegensätzliche Meinungen und Typen. Das macht den hanseatischen Mix an Menschen einfach aus. Daher bedarf es einer genaueren Betrachtung um die einzelnen Stadtteile klassifizieren zu können.

Das ist das Ziel dieses „About Hamburg“ Beitrags. Vorwegzunehmen ist auf jeden Fall, dass die Stadtteile von Hamburg total unterschiedlich sind und man sich daher aussuchen kann in welche Rolle man schlüpfen möchte.

Was dem Leser auch schon sicher sein darf: Es gibt keinen schönsten oder besten Stadtteil in Hamburg! Das kommt natürlich ganz auf die eigenen Interessen und Bedürfnisse an.

St. Pauli!

Der Stadtteil Hamburg St.Pauli gilt als kultig, abenteuerlich und streckt sich inmitten der Hansestadt vom Hamburger Hafen bis in die Innenstadt. Die Reeperbahn auf dem Hamburger Kiez gehört zum Mittelpunkt. Hier kann man so einiges erleben. Clubs, Bars, das Rotlichtviertel, Casinos und Spielhallen und natürlich auch viele Wohngegenden zeigen was St.Pauli so drauf hat. Steigt man an der U-Bahn Station St. Pauli aus, steht man direkt auf dem Heiligengeistfeld.
Hier finden Events wie der Hamburger DOM oder Live Übertragen z.B. von der Fussball WM statt. Von hier aus sieht man auch direkt den Rücken des FC St.Pauli Stadions. Der Fussballverein hat seine treue Anhängerschaft und gilt seit Jahrzehnten als Grundeinstellung jedes Paulianers!

Auffällig ist auch der „Bunker“ – ein riesiges Beton-Gebäude aus der Vergangenheit. Heute beherbergt der Bunker einige Electro und Techno-Clubs wie das Übel und Gefährlich und gilt als Geheimtipp für einen hippen Partyabend.

St-Pauli-Stadion
Blick auf St.Pauli und das Millerntorstadion

Geht man so über die Reeperbahn merkt man schnell, dass hier das turbulente Leben an einem vorbeizieht. Zum Feiern eine wunderbare Gegend, aber nur wenn der Pegel stimmt. Besucht man tagsüber oder nüchtern die sündige Meile, werden diese Momente schnell zum Erlebnis.

St. Pauli ist zum Wohnen beliebt, wer es gerne großstädtisch mag. Mich erinnert St.Pauli irgendwie an Berlin. Es ist nicht ganz so sauber, es liegt mitten im Geschehen. Es sind sehr viele Kreative und Individuelle unterwegs, auch viele Gestalten, Touristen, Junggesellenabschiede, Besoffene und natürlich auch ganz viele nette Leute mit denen man viel Freude haben kann. St.Pauli spiegelt das Abbild der heutigen Gesellschaft in seinen Facetten auf eine nette Art und Weise wieder.

Hamburg Winterhude

Jetzt wird es direkt gegensätzlich. Wer St.Pauli liebt wird eher nicht nach Winterhude ziehen. Nicht falsch verstehen. Winterhude ist wunderschön! An der Alster gelegen und von vielen Kanälen durchzogen glänzt Winterhude im Norden von Hamburg. Gediegen ist ein schönes Wort um diesen Stadtteil zu beschreiben. Grünflächen, alte Stadtvillen, hübsche Restaurants, nette Kneipen und Bars und viele Mütter mit Kinderwagen.

Ganz reizend allesman darf da echt nichts gegen sagen. Auch wenn das hier in Winterhude wirklich ein schönes Schauspiel ist, der guten alten und vor allem heilen Hamburger Welt.

Bar-Du-Nord-Hamburg
Der Gin des Lebens?

Die Welt ist hier einfach in Ordnung und das kann man auch zeigen. So geht man in Winterhude gerne schick essen oder besucht die Bar du Nord, wo man ganz hervorragend leckere Gin Tonics, Moscow Mule oder eine feine Auswahl an Whiskys trinken kann. Die Highball-Drinks in der Bar du Nord am Poelchaukamp sind wirklich lecker. Kostenlos steht den Gästen das hausgemachte Gurkenwasser zur Verfügung – was richtig gut schmeckt und die trinkfesten Kunden vor dem Kater am nächsten Tag bewahren soll.


Kanu fahren auf der Alster
, Kleingarten-Romantik auf dem Weg zum Stadtpa

Gibt es nur diese zwei Stadtteile in Hamburg?

Nein, es gibt viel mehr. Das war jetzt nur ein kleines Beispiel um zu zeigen wie widersprüchlich diese Stadt sein kann. Wir haben auf dieser Seite neben St.Pauli und Winterhude, auch die Hamburger Neustadt, St.Georg, die Hafencity, Hammerbrook, die Altstadt und Altona vorgestellt.

Viel Spaß beim Lesen und „Schiff Ahoi“